Einblicke.
Gedanken und Erfahrungen aus der ICT-Praxis.
Guter Kundenservice beginnt vor dem ersten Anruf
Ein Anruf, eine E-Mail oder eine Nachricht: Für Kunden ist es ein Anliegen. Ob dahinter mehrere Systeme und Zuständigkeiten stehen, sollte den Kontakt nicht unnötig erschweren.
Zuerst den Weg des Kunden verstehen
Bevor neue Funktionen eingerichtet werden, lohnt sich ein Blick auf den Ablauf: Warum nimmt jemand Kontakt auf? Welche Informationen liegen bereits vor? Und wo entstehen Wartezeiten, Rückfragen oder unnötige Weiterleitungen?
Eine verständliche Auswahl und eine passende Weiterleitung helfen häufig mehr als ein umfangreiches Menü. Ziel ist, Menschen zügig zur richtigen Unterstützung zu bringen.
Automatisierung gezielt einsetzen
Automatisierung kann Informationen bereitstellen oder wiederkehrende Schritte vereinfachen. Sie braucht aber klare Grenzen und einen sinnvollen Übergang zu einem Menschen. Besonders bei komplexen Anliegen sollte der Kunde nicht immer wieder von vorne beginnen müssen.
Technik und Alltag zusammenbringen
Bei Contact-Center-Projekten, etwa mit Genesys Cloud, gehören Gesprächsabläufe, Zuständigkeiten und die Arbeit der Mitarbeitenden zusammen. Eine Lösung ist erst dann hilfreich, wenn sie sich auch im täglichen Betrieb bewährt.
Dazu gehören verständliche Kennzahlen und Rückmeldungen aus dem Team. Sie zeigen, wo Abläufe angepasst werden sollten – und ob eine Veränderung tatsächlich hilft.
Auf einen Blick
- Den Kontakt aus Sicht des Kunden betrachten.
- Automatisierung mit einem klaren Weg zum Menschen verbinden.
- Verbesserungen anhand des Alltags und passender Kennzahlen beurteilen.
Sie möchten Ihre Kundenkommunikation weiterentwickeln? Lassen Sie uns Ihr Vorhaben besprechen..
Digitale Souveränität: vom Home-Lab in den Arbeitsalltag
Die Kontrolle über Daten und Systeme behalten – ohne den Arbeitsalltag unnötig kompliziert zu machen. Genau darum geht es für mich bei digitaler Souveränität.
Mit einer konkreten Aufgabe beginnen
Nicht jede Anwendung muss sofort ersetzt werden. Ein guter Einstieg ist eine überschaubare Aufgabe: Dokumente auffindbar archivieren, PDF-Dateien bearbeiten oder gemeinsam an Office-Dokumenten arbeiten. So lässt sich prüfen, welcher Nutzen entsteht und was sich für die Anwender verändert.
Im Home-Lab erproben
Mein Home-Lab bietet Raum, Lösungen kennenzulernen und Abläufe auszuprobieren. Paperless-ngx für ein digitales Dokumentenarchiv oder BentoPDF für PDF-Aufgaben sind Beispiele für solche Anwendungsfälle. Ein erfolgreicher Test ist dabei der Anfang – für den Einsatz im Unternehmen kommen weitere Anforderungen hinzu.
Den Betrieb von Anfang an mitdenken
Wer übernimmt Updates und Support? Wie werden Zugriffe geregelt? Lassen sich Daten exportieren und Sicherungen tatsächlich wiederherstellen? Diese Fragen sind mindestens so wichtig wie die Funktionen einer Anwendung.
Eine passende Lösung muss nicht alles selbst betreiben. Auch ein betreuter Dienst kann sinnvoll sein, wenn Verantwortlichkeiten, Datenzugriff und Wechselmöglichkeiten klar geregelt sind.
Auf einen Blick
- Mit einem klaren Anwendungsfall starten.
- Bedienung, Betrieb und Wiederherstellung gemeinsam prüfen.
- Datenexport und einen möglichen Anbieterwechsel mitdenken.
Welche Lösungen für Ihr Unternehmen interessant sein könnten, finden Sie auf der Seite Digitale Souveränität & Open Source.